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BA Schwabing wehrt sich gegen Feuerwerk

Aktualisiert: Jan 11

Wider die Böller unter Bäumen , SZ vom 4.11.2019 =============================

Silvester naht - und damit die Diskussion um Einschränkungen oder ein generelles Verbot von privaten Feuerwerken in der Stadt. Die meisten Politiker und auch die Stadtverwaltung, das ist inzwischen klar, würden das alljährliche Spektakel gerne zumindest reduziert wissen. Allein, es fehlt ihnen die rechtliche Handhabe. Denn der Umgang mit Feuerwerkskörpern fällt unter das Sprengstoffrecht, und das regelt der Bund. Ausnahmen erlaubt das Sicherheitsrecht nur, wenn echte Risiken zu erwarten sind, etwa am stark bevölkerten Marienplatz oder in der Fußgängerzone, wo das Kreisverwaltungsreferat bereits ein Komplettverbot von Krachern und Raketen anstrebt. Oder auch in der Nähe von brandgefährdeten Gebäuden oder Anlagen.

Letztere sind aus Sicht von Westschwabings Lokalpolitikern auf jeden Fall die Parks. Der Bezirksausschuss bittet daher die Stadt zu prüfen, ob für den Luitpold- und den Bayernpark mit ihren vielen Bäumen ein Feuerwerksverbot an Silvester auf Basis der geltenden Rechtslage denkbar sein könnte. Den Bürgervertretern geht es dabei auch um den Schutz der Tiere: "Die Geschöpfe in den Parks", geben die Stadtteilvertreter zu bedenken, würden durch die Knaller und Lichter "massiv gestört". Im Übrigen blieben die Spuren des Feuerwerks "teils wochenlang sichtbar".

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