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Berliner Hilfe gegen die Böllerei vom BA Schwabing angefordert.

Aktualisiert: Jan 11


Schwabing– An Silvester die Raketen zu zünden und damit das neue Jahr willkommen zu heißen, gehört für viele Menschen nach wie vor zur Tradition. Weil damit aber eine extrem hohe, gesundheits- und umweltschädliche Feinstaubbelastung einhergeht, steht die private Böllerei zunehmend in der Kritik. In München gab es in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Anträge von Bezirksausschüssen und in Bürgerversammlungen mit der Forderung, private Feuerwerke an Silvester zu verbieten. Bislang allerdings hat die Stadt dazu keine juristische Handhabe – die ausschließliche Gesetzgebungshoheit zum Sprengstoffrecht liegt beim Bund. Im westlichen Schwabing will man das nun geändert wissen: Der Bezirksausschuss fordert die Verwaltung auf, „auf eine entsprechende Gesetzesänderung auf Bundesebene hinzuwirken, um den Kommunen künftig mehr Handlungsspielraum zu ermöglichen“. Außerdem sollen die Münchner Bundestagsabgeordneten gebeten werden, sich in Berlin für die Interessen der Stadt einzusetzen.

R8 STADTVIERTEL

Freitag, 22. März 2019, Nr. 69

Süddeutsche Zeitung


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