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Newsletter 2.2020 (23.03.2020)

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,


eigentlich hätte dieser Newsletter schon längst bei Euch sein sollen, aber plötzlich ist die Welt nicht mehr wie vorher. Ein Virus hat unser Leben völlig verändert. Die eingeleiteten Maßnahmen sind extrem und die Folgen schwer abzuschätzen.


Trotz alledem, das Leben geht weiter und wir wollen unser Vorhaben – ein Ende der Silvesterböllerei - nicht aus den Augen verlieren.


Weil es möglicherweise auch für unsere Initiative von Bedeutung ist lasst mich kurz zusammenfassen, was bei der Kommunalwahl in München passiert ist.


Sehr erfreulich ist, dass die Parteien zugelegt haben, die sich für Umwelt-, Tier- und Menschenschutz einsetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich jetzt eine Mehrheit des Stadtrats für ein Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks in München einsetzt. Das Thema Umwelt bekommt immer mehr Gewicht bei Wahlen. Besonders ist mir das bei den Ergebnissen in den Bezirksausschüssen aufgefallen. Dort sollten wir demnach mit unserem Vorhaben auf offene Ohren stoßen.


Hier der Link zum amtlichen Wahlergebnis: https://www.wahlen-muenchen.de/ergebnisse/20200315stadtratswahl/index.html:


Wie gesagt, die Wahlversprechen sind nicht  von schlechten Eltern. Zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz haben sich alle Parteien weit aus dem Fenster gelehnt. Genau da müssen wir jetzt anpacken, die Versprechungen müssen wir jetzt einfordern. Nicht umsonst ist das Bürgerrecht auf saubere Luft unser Leitmotiv. Durch ein Verbot privaten Silvesterfeuerwerks kann man hier massiv Einfluss nehmen. Aber wir sollten das alle konsequenter einfordern. Gelegenheit dazu gibt es überall. Seit drei Jahren trage ich immer ein paar kleine Kontaktkarten zu diesem Thema bei mir und verteile sie wo immer es geht. Ein druckreifes Muster liegt in der Anlage. Kleinere Mengen stelle ich gerne zur Verfügung.


Wie könnte es weitergehen? Unsere Vertreter im Stadtrat und in den Bezirksausschüssen sind jetzt bekannt. Wir sollten sie nun permanent an ihre Wahlversprechen erinnern und unsere Vorstellungen deutlich machen. Das kann man z.B. mit Briefen, Anrufen, auf Bürgersprechstunden im Bezirksausschuss (BA) und ganz vorzüglich in den Bürgerversammlungen tun. Und mit WIR meine ich EUCH, die fast 500 Unterstützerinnen und Unterstützer im Verteiler dieses  Newsletter. In allen Euren Vorhaben unterstützen wir Euch. Ferner werden wir alle wichtigen Informationen öffentlich machen. Näheres in den nächsten Newslettern.


Die Liste mit allen Bürgerversammlungen 2020 findet Ihr in der Anlage. Wir haben bereits einige persönliche Kontakte in den Bezirksausschüssen; unser Ziel ist es, in jedem Stadtbezirk eine*n Mitstreiter*in zu haben. Noch besser wäre es, ein BA-Mitglied in unser Projekt einzubinden. Unsere Verbündete in den Bezirksausschüssen geben wir Euch umgehend bekannt. Bitte meldet uns auch Eure Kontakte zu den Bezirksausschüssen. Ich würde sie gerne in unseren Verteiler aufnehmen.


Wir werden einen offenen Brief an Markus Söder schreiben und ihn bitten sich schnellstens dafür einzusetzen, dass die Sprengstoffverordnung so geändert wird, dass Länder und Kommunen eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können. Damit könnte dann jeder Bürgermeister für seine Stadt/Gemeinde privates Silvesterfeuerwerk verbieten. Einen entsprechenden persönlichen Brief kann natürlich jede*r von Euch an Markus Söder und/oder Dieter Reiter schreiben. Sowie ein Musterbrief verfügbar ist informieren wir Euch.


Viele Grüße und gute Gesundheit


Jürgen Schmoll

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Silvesterböllerei? Nein Danke!

Tel.: (089) 714 85 18

silvesterboellerei@posteo.de

www.silvesterboellerei.de



P.S.  Stand unserer Petition: 6.807 handgesammelte Unterschriften. Wer unsere Newsletter nicht mehr bekommen möchte, bitte einfach eine E-Mail senden!

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