• ad

Newsletter 7.2019 (31.8.2019)

Aktualisiert: Jan 11

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

generell ist es ruhig in dieser Ferienzeit, auch bei der Presse. Vielleicht steht den Redakteuren auch zusätzlich der Schreibsinn nicht nach kälte-verbundenem Silvesterfeuerwerk. Gleichwohl, zweimal hatten wir unseren Auftritt.


Da war zunächst „münchen.tv“. Dieser Sender hat einen wirklich schönen Beitrag gemacht, der in der Mediathek des Senders und im Blog auf unserer Homepage zu finden ist. Fehlerfrei recherchiert, gut gedreht. Das Interview mit dem Sprecher des KVR fand nach dem Interview mit uns statt und die dortige Ankündigung hat uns natürlich sehr erfreut .... ein Meilenstein auf dem Weg zum vollständigen Verzicht des Feuerwerks zum Jahreswechsel.


Und dann hat auch noch „HALLO münchen“ berichtet und unsere Pressemitteilung journalistisch umgesetzt. Dieses Wochenblatt ist ein treuer Verbündeter unserer Initiative dergestalt, dass es immer wieder einen Beitrag bringt, wenn bei uns was passiert. Die veröffentlichten Leserzuschriften zu diesem Artikel waren uneingeschränkt positiv. Es gibt kein Verständnis vieler Bürger dafür, warum es nur eine regionale Beschränkung des Feuerwerks gibt und auch dann noch zwischen Böllern und Raketen unterschieden wird. Als ob (so ein Leser) in Bogenhausen die Luftverschmutzung zu Silvester weniger schlimm wäre als sonstwo. Schwerpunkte der Böllerei gibt es im ganzen Stadtgebiet, da ist die Fußgängerzone oder der Innenstadtbereich nur ein Gebiet.


Geben wir der Politik und Verwaltung einfach noch etwas Zeit. Vielleicht ist ein komplettes Verbot nach der geltenden Rechtslage wirklich nicht sofort möglich. Unserer Initiative hat schon ein ganz anderes Bewusstsein geschaffen als wir es noch vor einem oder zwei Jahren hatten. Wenn die Bürger erst mal sehen, wie gut es ohne diese sinnfreie und nicht mehr zu rechtfertigende „Tradition“ geht, dann wird uns das einen weiteren Schub geben. Und wenn Politik und Verwaltung sehen, dass mit einem völligen Verbot die weitaus größere Zahl der Münchener Bürger glücklich ist, dann kommt dieses Verbot auch. Schade, dass man die geschundenen Kreaturen in der Tierwelt nicht befragen kann – da müssen wir wieder und wieder Fürsprecher sein.


Noch ein Gedanke zum Begriff der „Tradition“ im Zusammenhang mit der Silvesterböllerei: Kann etwas, bei dem die Nachteile eindeutig die Vorteile überwiegen überhaupt zur Tradition werden? Warum bezeichnet man dann das „Wildbieseln“ auf der Wiesn eigentlich nicht als Tradition? Darauf und auf die „Tradition“ des Rauchens in Gaststätten haben wir ja schon gut verzichten können, oder? Man muss es nur mal versuchen ......

Viele Grüße

Alexander v. Dercks

..................................................... Silvesterböllerei? Nein Danke! Tel.: (089) 714 85 18 silvesterboellerei@posteo.de www.silvesterboellerei.de

Anlage

P.S.  Stand unserer Petition: 5.895   handgesammelte Unterschriften – unser Ziel 6.000 bis zum Sommer haben wir fast erreicht. Wer unsere Newsletter nicht mehr bekommen möchte: Kurze eMail genügt!

1 Ansicht
 

©2019 by Silvesterböllerei? Nein Danke!